Im Dunkeln zu sitzen ist nicht nur unpraktisch, es ist gefährlich (Unfallrisiko) und für Kinder psychisch belastend. Diese Tricks maximieren jede Lichtquelle, die Sie haben.
Der Spiegel-Trick
Stellen Sie einen Spiegel hinter oder neben eine Kerze. Der Spiegel verdoppelt die wahrgenommene Helligkeit und reflektiert das Licht tiefer in den Raum. Mehrere Spiegel machen einen kleinen Raum spürbar heller. Kerzen dabei nie unbeaufsichtigt lassen und mit Abstand zu brennbaren Gegenständen aufstellen.
Die Wasserflaschen-Lampe
Genial einfach: Befüllen Sie eine klare 1,5-Liter-PET-Flasche mit klarem Leitungswasser. Die Flasche in ein Loch in einem Pappdeckel stecken, über eine Taschenlampe halten. Das Wasser streut das Licht gleichmäßig wie eine Glühbirne: Statt eines gebündelten Strahls entsteht diffuses Raumlicht.
Alufolie als Reflektor
Kleben Sie Alufolie an die Wand hinter Kerzen oder Taschenlampen. Die spiegelnde Oberfläche wirft das Licht in den Raum und verdoppelt die nutzbare Helligkeit ohne zusätzlichen Aufwand.
Das Kerzen-Glas
Eine Kerze in einem Weck- oder Marmeladenglas brennt geschützter (kein Zugwind) und sicherer. Das Glas hält auch Hitze und leuchtet durch das Glas gleichmäßiger.
Vorrat für den Ernstfall
- Stirnlampe (mit frischen Batterien): Wichtigste Investition. Lässt die Hände frei, unverzichtbar für Kinder und Ersthelfer.
- Teelichter (100 Stück): Günstig, jahrelang haltbar, vielseitig
- Kurbeltaschenlampe: Kein Batterieproblem, immer einsatzbereit
- Leuchtstäbe (Knicklichter): Ohne offene Flamme, aber nicht für Kinder, die Dinge in den Mund nehmen. Läuft Flüssigkeit aus, Haut und Augen gründlich mit Wasser spülen.
Fazit
Mit Spiegel, Alufolie und einer PET-Flasche holen Sie mehr aus jeder Lichtquelle. Die beste Notlicht-Vorsorge sind LED-Taschenlampen oder Stirnlampen mit Ersatzbatterien für jedes Familienmitglied. Warum wir von Bastellösungen abraten, lesen Sie im Beitrag Warum wir von selbstgebauten Öl-Kerzen abraten.