Das größte Problem aller Notvorräte: abgelaufene Konserven, die niemand bemerkt hat. Die Lösung heißt FIFO – First In, First Out: Das, was als Erstes eingelagert wurde, kommt als Erstes raus. Simpel, aber wirkungsvoll.
FIFO in 3 Schritten einrichten
Schritt 1: Alles sortieren und beschriften
Einmal alles aus den Regalen räumen, Mindesthaltbarkeitsdaten prüfen. Abgelaufenes entsorgen oder jetzt verbrauchen. Alle Dosen und Gläser mit einem Permanent-Marker mit dem Kaufdatum beschriften.
Schritt 2: Die FIFO-Regel einrichten
Neue Einkäufe kommen hinten ins Regal. Entnommen wird immer vorne. So werden ältere Artikel automatisch zuerst verbraucht, bevor sie ablaufen. Diese Methode ist aus Supermärkten und der Gastronomie bekannt – sie funktioniert genauso zu Hause.
Schritt 3: Vierteljährliche Kontrolle (15 Minuten)
Einmal im Quartal: 15 Minuten Vorrat überprüfen. Was läuft in den nächsten 3 Monaten ab? Jetzt verbrauchen oder in den normalen Einkauf einplanen und ersetzen.
Was gehört in den Notvorrat? (BBK-Empfehlung für 14 Tage)
- Wasser: 28 Liter pro Person
- Konserven: Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch
- Trockenprodukte: Reis, Nudeln, Haferflocken, Müsli
- Haltbare Milch, Milchpulver
- Zucker, Salz, Öl (lange haltbar)
- Kaffee, Tee, Honig (Motivation!)
- Spezialprodukte: Babynahrung, Diätprodukte, Hundefutter
Haltbarkeiten im Überblick
- Konserven: 2–5 Jahre
- Reis, Nudeln: 3–5 Jahre (trocken, luftdicht)
- Honig: unbegrenzt
- Zucker, Salz: unbegrenzt
- Pflanzenöl: 1–2 Jahre
- Mineralwasser: 2 Jahre (PET) / unbegrenzt (Glas)
Fazit
Mit dem FIFO-Prinzip wird der Notvorrat zur Selbstverständlichkeit statt zur Last. 15 Minuten pro Quartal genügen für die Pflege. Starten Sie mit unserer Krisenvorrat-Übersicht und lesen Sie auch, wie Sie Wasser richtig lagern.