Bei einem Stromausfall können Internet und Mobilfunk schon nach kurzer Zeit ausfallen. Wer vorher einen Kommunikationsplan festgelegt hat, bleibt auch dann in Verbindung.
Das Batterie-Radio: Die wichtigste Informationsquelle
Öffentlich-rechtliche Sender (ARD, MDR, BR, NDR etc.) senden im Katastrophenfall weiter, auch wenn Internet und TV ausfallen. Ein Batterie- oder Kurbel-Radio ist die einzige zuverlässige Informationsquelle bei längerem Blackout.
- Empfehlung: UKW-Radio mit Batterien oder Kurbelgenerator
- Speichern Sie jetzt Ihre Regionalsender-Frequenz
- Notfall-App NINA (BBK) als Ergänzung auf dem Handy
Das Festnetz: Meist keine Lösung mehr
Festnetztelefone laufen heute meist über den Internet-Router und fallen deshalb mit dem Strom aus. Verlassen Sie sich im Stromausfall nicht darauf.
Der Familien-Treffpunkt
Wenn Sie Kinder haben, die in der Schule, beim Sport oder bei Freunden sind, brauchen Sie einen vorab vereinbarten Treffpunkt:
- Treffpunkt 1 (nah): Direkt vor dem Haus / Haustür
- Treffpunkt 2 (weit): Oma, Nachbar, bestimmte Kirche / Gebäude
- Alle Familienmitglieder kennen beide Treffpunkte auswendig
- Wer zuerst da ist, wartet, und hinterlässt eine Notiz
Die Notiz an der Tür
Uralt-Methode, aber im Notfall Gold wert: Hinterlassen Sie an der Haustür (Innenseite oder Briefkasten) eine Notiz mit: Wer ist wo, wann, unter welcher Nummer erreichbar. Alle wissen: Haustür = Schwarzes Brett im Notfall.
Walkie-Talkies für die Familie
Für den Nahbereich sind Walkie-Talkies mit Akkus oder Batterien ohne Mobilfunknetz nutzbar; die Reichweite hängt stark vom Gelände ab. Besonders für Familien mit älteren Kindern eine sinnvolle Ergänzung.
Fazit
Radio + Treffpunkt + Notiz-an-der-Tür: Dieser Drei-Punkte-Plan kostet nichts und sichert die Familienkommunikation auch im totalen Netz-Ausfall. Legen Sie Ihre Treffpunkte heute fest und notieren Sie sie im Notfallordner. Ergänzend: Handy-Akku im Blackout 3× länger strecken.