Im Stromausfall ist eine eigene kleine Stromquelle Gold wert: für Licht, Handy, Radio und im Idealfall medizinische Geräte. Komplett autark wird kaum ein Haushalt, aber schon wenige Watt machen einen großen Unterschied. Ein nüchterner Überblick über die gängigen Methoden der Stromerzeugung.
1. Solarpanel + Powerstation (für die meisten die beste Wahl)
Ein faltbares Solarpanel lädt tagsüber eine Powerstation (großer Akku mit Steckdosen und USB). Lautlos, abgasfrei, wartungsarm. Für Handy, Lampen, Router und kleine Geräte ideal. Die Grundlagen erklärt der Wikipedia-Artikel zur Photovoltaik.
2. Powerbank & Kurbel-/Solar-Radio
Die einfachste Stufe: mehrere große Powerbanks immer geladen halten. Ein Kurbelradio mit USB-Ausgang liefert Notlicht, Empfang der amtlichen Warnungen und im Notfall etwas Ladung fürs Handy. Wie Sie den Handy-Akku strecken, steht in unserem Artikel Handy-Akku im Blackout.
3. Auto als Stromquelle
Über den 12-V-Anschluss und einen Wechselrichter lassen sich Kleingeräte laden. Wichtig: Der Motor darf zum Laden nur im Freien laufen, nie in der Garage (Abgase). Sparsam einsetzen, um den Tank zu schonen.
4. Notstromaggregat / Generator
Leistungsstark, aber laut, abhängig von Kraftstoff und mit der größten Gefahrenquelle: Abgase. Generatoren nur im Freien und mit Abstand zu Fenstern, Türen und Lüftungsöffnungen betreiben, Kraftstoff sicher lagern. Geräte nur direkt am Generator anschließen. Eine Einspeisung ins Hausnetz ist nur über eine vom Elektrofachbetrieb installierte Netzumschaltung zulässig, sonst drohen Stromschläge und Gefahr für Monteure im Netz. Für die meisten Familien sind Solar und Powerstation alltagstauglicher.
Kurz-FAQ
Fazit
Schon eine kleine, geladene Stromreserve macht den Blackout deutlich erträglicher. Kombinieren Sie sie mit Notlicht und Stromausfall-Vorbereitung.