Bei einem längeren Ausfall von Wasser oder Strom wird Hygiene schnell zum unterschätzten Problem. Schlechte Hygiene führt zu Krankheiten – gerade dann, wenn ärztliche Hilfe schwerer erreichbar ist. Mit wenig Wasser und etwas Planung bleibt man trotzdem sauber und gesund.
Hände & Körper mit wenig Wasser
- Händedesinfektion bevorraten – spart Wasser und ist der wichtigste Krankheitsschutz.
- Waschlappen statt Dusche: Eine Schüssel Wasser reicht für eine komplette Katzenwäsche.
- Feuchttücher & Trockenshampoo für zwischendurch.
- Für mehr Komfort: die DIY-Regendusche (Wasser sparsam einsetzen).
Notfalltoilette einrichten
Fällt die Spülung aus: Eimer mit stabilem Doppel-Müllbeutel auslegen, nach jeder Benutzung etwas Katzenstreu (Bentonit), Sägemehl oder Erde darüberstreuen, Deckel drauf, täglich den Beutel wechseln und dicht verschließen. Eine kompakte Anleitung steckt auch in unserer Krisenvorrat-Seite.
Abfall, Wunden & Wäsche
- Müll konsequent trennen und dicht verschließen – zieht sonst Ungeziefer an.
- Wunden sauber versorgen – mit Bordmitteln: Notverband ohne Verbandkasten.
- Wäsche per Hand mit wenig Wasser und Schmierseife; Brauchwasser dafür nutzen.
Warum Händewaschen so wirksam ist, fasst der Wikipedia-Artikel Händehygiene zusammen.
Kurz-FAQ
Fazit
Hygiene ist im Notfall aktiver Gesundheitsschutz – mit wenig Wasser und etwas Vorrat gut machbar. Den Gesamtüberblick gibt Eine Woche ohne Strom.