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Krisenvorsorge

Notfallrucksack: Was BBK und Feuerwehr empfehlen

2026-07-05Team Ordner-Held7 Min Lesezeit
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Hinweis: Unverbindliche Empfehlung zur eigenen Vorsorge, keine fachliche oder medizinische Beratung. Anleitungen mit offener Flamme, Hitze, Strom oder Wasser bitte nur mit Vorsicht und nie unbeaufsichtigt umsetzen. Im Notfall 112 (Rettung/Feuerwehr) bzw. 110 (Polizei) wählen. Mehr in den Nutzungshinweisen.

Viele Fachstellen, darunter das BBK, raten zu einem vorbereiteten Notgepäck für den Fall, dass Sie Ihr Zuhause kurzfristig verlassen müssen. Welche Inhalte sind wirklich wichtig, und wie packt man ihn richtig?

Grundprinzip: Prioritäten kennen

Ein Notfallrucksack ist kein Überlebenskit für den Dschungel, er ist für städtische Evakuierungsszenarien gedacht: Brand, Hochwasser, Chemieunfall, Gasaustritt. Ziel: 72 Stunden selbstversorgend außerhalb des Hauses überbrücken.

Packliste, angelehnt an die Empfehlungen des BBK

Die folgende Liste ist unsere Zusammenstellung. Die Checkliste des BBK finden Sie im Ratgeber für Notfallvorsorge.

Dokumente & Geld

  • Personalausweis / Reisepass (Originale!)
  • Wichtige Dokumente (Impfpass, Zeugnisse, Notfallordner-Auszug)
  • Bargeld (ca. 100–200 € in kleinen Scheinen) + EC-Karte
  • Haus- und Autoschlüssel (Duplikat)

Kommunikation & Information

  • Handy + vollgeladene Powerbank (20.000 mAh+)
  • Ladekabel
  • Kleines Batterieradio oder Kurbelradio
  • Wichtige Telefonnummern ausgedruckt (falls Handy ausfällt)

Licht & Energie

  • Taschenlampe + Ersatzbatterien
  • Stirnlampe (Hände bleiben frei)
  • Feuerzeug + wasserdichte Streichhölzer

Wasser & Ernährung

  • 1–2 Liter Wasser (als Sofortversorgung)
  • Energieriegel, Nüsse, Trockenobst, Knäckebrot
  • Campinggeschirr (leicht, faltbar)
  • Wasserreinigungstabletten

Kleidung & Schutz

  • Kleidung für 2–3 Tage (Schichten, wasserdichte Jacke)
  • Festes Schuhwerk
  • Schlafsack oder Wärmefolie
  • Regenschutz

Gesundheit

  • Erste-Hilfe-Set
  • Persönliche Medikamente für 3 Tage (besonders wichtig!)
  • Hygieneartikel (Zahnbürste, Seife, Desinfektionsmittel)
  • Feuchttücher
  • Schutzmaske (FFP2)

Für Familien mit Kindern

  • Windeln, Feuchttücher, Babynahrung (für Kleinkinder)
  • Lieblingsspielzeug oder Kuscheltier (emotional wichtig für Kinder)
  • Kindersicherheitsdecke
  • Snacks, die Kinder kennen und mögen
💡 Rucksack auffrischen: Kontrollieren Sie den Rucksack alle 6–12 Monate: Ablaufdaten von Nahrung und Medikamenten, Batterieladung, aktuelle Dokumente. Machen Sie es zum Teil Ihrer jährlichen Notfallordner-Aktualisierung.

Fazit

Ein Notfallrucksack gibt Ihnen Handlungsfähigkeit, wenn Sie Ihr Zuhause in Eile verlassen müssen. Einmal gepackt, steht er jahrelang bereit. Ergänzen Sie ihn mit dem SOS-Blatt aus Ihrem Notfallordner.

Team Ordner-Held

Wir helfen Familien, sich auf den Ernstfall vorzubereiten, mit kostenlosen Vorlagen, klaren Anleitungen und dem Ordner-Held-Konzept.