Eine Evakuierungswarnung, ein Brand im Stockwerk über Ihnen, eine drohende Überschwemmung, in solchen Momenten haben Sie vielleicht 15 bis 30 Minuten. Was nehmen Sie mit? Wer das vorher nicht durchgedacht hat, steht in der Panik mit leeren Händen, oder nimmt das Falsche mit.
Die Prioritätenliste: In dieser Reihenfolge
Priorität 1: Leben und Gesundheit (0–5 Minuten)
- Alle Familienmitglieder und Haustiere
- Lebensnotwendige Medikamente (Insulin, Herzmedikamente, Inhalatoren)
- Handy + Ladekabel
- Geldbörse (Bargeld + EC-Karte)
- Personalausweis / Reisepass
- Hausschlüssel, Autoschlüssel
Priorität 2: Notfallordner & Dokumente (5–10 Minuten)
- Notfallordner oder zumindest das SOS-Blatt und Versicherungsmappe
- Laptop oder USB-Stick mit wichtigen Dateien
- Krankenversicherungskarte
Priorität 3: Grundversorgung (10–20 Minuten)
- Kleidung für 3 Tage (Schichten, Regenjacke, festes Schuhwerk)
- Hygieneartikel (Zahnbürste, Seife, Menstruationsprodukte)
- Wasser (1–2 Liter pro Person, was schnell greifbar ist)
- Snacks und Lebensmittel ohne Kühlung
- Powerbank (vollgeladen)
- Taschenlampe
Priorität 4: Ersetzliche Dinge (nur wenn noch Zeit)
- Fotos und Erinnerungsstücke
- Laptop, Tablet
- Wertgegenstände (Schmuck)
Der vorbereitete Notfallrucksack
Die beste Vorbereitung: Stellen Sie einen Notfallrucksack zusammen, der griffbereit steht. So müssen Sie im Ernstfall nur noch die personenbezogenen Dinge (Medikamente, Geldbörse, Handy) ergänzen und können schnell das Haus verlassen. Hinweise zum Notgepäck gibt auch das BBK.
Kurz-FAQ
Fazit
Eine Evakuierung ist kein Szenario aus dem Katastrophenfilm, Hochwasser, Brände und Gasunfälle passieren regelmäßig in deutschen Wohngebieten. Bereiten Sie sich vor: Packen Sie jetzt Ihren Notfallrucksack und legen Sie die Prioritätenliste in den Notfallordner.